Aktuelle Termine siehe unter Termine

Delegiertenversammlung am 16. April 2021

Die Delegiertenversammlung fand am Freitag, den 16. April 2021, statt. Corona-bedingt wurde die Versammlung online abgehalten 

Es fanden Vorstandswahlen statt. Gewählt wurden:

Vorsitzender: Tobias Plessing

Schatzmeister: Arnulf Deinzer

Schriftführer: Dieter Kohlert

Stellvertretende Vorsitzende:

   Franz-Xaver Boos, Clemens Bulitta, Edwin Schicker, Jörn Schlingensiepen, Katina Warendorf


Nicht mehr kandidierten Ilse Bartke und Alfred Bauer. Beiden wurde für die mehrjährige Zusammenarbeit gedankt.

Umbenennung in hlb erfolgte einstimmig

Die Delegierten des vhb haben in der Delegiertenversammlung am 16.04.2021 einstimmig die Umbenennung beschlossen. Der Verband heißt jetzt:

Hochschullehrerbund (vhb) Landesverband Bayern e.V.

Hinweis:

Diese Umbenennung ist erst dann offiziell, wenn die Satzungsänderung vom Amtsgericht in München bestätigt wurde.

Gespräch des VHB Vorstands mit Wissenschaftsminister Sibler am 14.02.2021

Kurzfristig hat sich Wissenschaftsminister für ein kurzes Gespräch mit dem vhb-Vorstand bereit erklärt, an einem Sonntag um 18 Uhr! Der vhb-Vorstand war vollständig vertreten. Dieses "kurze" Gespräch dauerte dann fast 45 Minuten.

In über 20 Minuten zählte der Minister die aus seiner Sicht zahlreichen Vorteile der neuen Reform auf. Insbesondere betonte er, dass keine Gremien abgeschafft werden, dass alle Bediensteten weiterhin beim Freistaat beschäftigt bleiben, und dass es den Hochschulen frei gestellt wird, ob Sie Körperschaften werden wollen. Wenn nicht, so würden sie in keinster Weise benachteiligt. Er betonte auch, dass die HAWs von dieser Reform besonders profitieren würden.

Unter anderem wurde er auf die vom vhb und hlb geforderte Reduzierung der Lehrleistung auf 12 SWS angesprochen. Hier verwies er auf die zahlreichen neu geschaffenen Stellen im Hochschulbereich. Damit sei eine enorme Flexibilität geschaffen. Es liege jetzt an den Hochschulen, die entsprechenden Instrumente geschickt einzusetzen. 12 SWS sehe er zwar nicht, aber eine indirekte Reduzierung in diese Richtung sei eben wegen der vielen neuen Stellen möglich.

von links oben nach rechts unten: Ilse Bartke, Bernd Sibler, Jörn Schlingensiepen, Clemens Bulitta, Tobias Plessing, Edwin Schicker, Franz-Xaver Boos, Arnulf Deinzer, Katina Warendorf, Alfred Bauer, Dieter Kohlert

Gemeinsame Pressemitteilung von vhb und weiteren Hochschulgruppen am 15.02.2021

im Zuge der Neugestaltung des Hochschulrechts zeichnen sich Umwälzungen ab, die von Vertreterinnen und Vertretern der einzelnen Hochschulgruppen kritisch gesehen werden. Insbesondere das bewährte System der akademischen Selbstverwaltung soll zugunsten weiter gestärkter Hochschulleitungen abgelöst werden. 

Um die demokratische Selbstverwaltungsstruktur der bayerischen Hochschulen zu sichern, stellen mehrere bayerische Hochschulgruppen sieben gemeinsame Kernforderungen in einer Pressemitteilung von Hochschullehrerbund Bayern (vhb/hlb), Deutschem Hochschulverband Bayern (DHV), dem Landesverband Wissenschaftler in Bayern (LWB), der Landes-ASten-Konferenz Bayern (LAK) und der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen (LaKoF).

Link zur gemeinsamen Pressemitteilung

Es ist schon bemerkenswert, dass alle Gruppen hier gemeinsame Forderungen formuliert haben. Bitte geben Sie dieses Dokument (bzw. diesen Link) und auch den Vorschlag des vhb/hlb zur Organisationsstruktur an Interessierte weiter.

Link zum Vorschlag des vhb/hlb zur Organisationsstruktur

 

Aktuelle Entwicklung zur Reform des Hochschulgesetzes

Seit 2019 wird im Ministerium von geplanten Änderungen des bayerischen Hochschulgesetzes gesprochen. Aber erst im Frühsommer 2020 gab es erste vage Informationen. Im September 2020 kamen dann konkrete Vorschläge, es folgte eine Anhörung am 14. Oktober 2020 im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst. Der vhb, der die Professorinnen und Professoren an HAWs vertritt, wurde nicht gehört!

In zahlreichen Gesprächen mit unseren Kolleginnen und Kollegen zeigte sich, dass der Gesetzentwurf des Ministeriums an vielen Stellen für uns nicht akzeptabel ist. Mit einem offenen Brief an die Herren Söder, Sibler und Brannekämper haben wir inzwischen reagiert. Ebenso wurde ein Vorschlag zur Organisationsstruktur ausgearbeitet.

Weitere Dokumente finden sich im Mitgliederbereich (passwortgeschützt).

Offener Brief an das Ministerium (Dez. 2020)

In einem offenen Brief, initiiert vom vhb, wenden sich Professorinnen und Professoren an das Ministerium. Mittlerweile haben 870 Menschen unseren offenen Brief unterzeichnet. Am 14.12.2020 haben wir diesen per Post an  Herrn Ministerpräsident Dr. Söder, Herrn Staatsminister Sibler und Herrn  Ausschussvorsitzenden Brannekämper gesendet.

Link zum Aufruf zum Unterzeichnen des offenen Briefes

Direkter Link zum Brief

Vorschlag des vhb zur internen Organisationsstruktur bayerischer Hochschulen vom Januar 2021

Herr Staatsminister Sibler möchte mit allen betroffenen Gruppen ins Gespräch kommen. Ideale Voraussetzungen also, um in einen breiten gesellschaftlichen Dialog einzutreten.

Als Beitrag des vhb haben wir eine Organisationsform für unsere Hochschulen skizziert, die moderne, partizipative Führungskultur und Organisation mit effektiven Strukturen und Abläufen kombiniert. So soll die Doppelbefassung von Gremien mit Sachverhalten minimiert werden. Das Prinzip der Subsidiarität mit entsprechender Handlungsfähigkeit und -autonomie wird bis auf die Ebene der Fakultäten, in denen sich Forschungsgruppen, Studiengänge und Transferaktivitäten finden, durchdekliniert. Die Fakultät wird damit zum zentralen Ort der Partizipation nicht nur für Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, sondern auch für Studierende und Mittarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Für hochschulweite Belange und insbesondere für die Mittelverteilung wird der Senat zum entscheidenden Gremium, in dem alle Gruppen der Hochschule repräsentiert sind. So können vor dem Hintergrund der vom Ministerium in Aussicht gestellten größeren Autonomie der Hochschulen effizient Entscheidungen getroffen werden.

Es wird eine Professionalisierung des Hochschulrates durch Umgestaltung zu einem effektiven, demokratisch legitimierten Aufsichtsgremium erreicht. Das Einbringen der Expertise seiner externen Mitglieder wird eingefordert; die Scharnierfunktion zu den Belangen der Region geschärft.

Unsere Vorschläge zur Organisationsstruktur haben wir am 11. Januar 2021 an Herrn Staatsminister Sibler gesandt. 

Der komplette Vorschlag kann hier heruntergeladen werden